Riela


Die Ministerin Anja Karliczek bei RIELA®

 11.10.2019

Afrika ist wichtiger Kooperationspartner für RIELA®.

Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern

RIESENBECK. Die Landwirt­schaft den sich verändern­den klimatischen Bedingun­gen anpassen – das ist nicht nur ein Thema, mit dem sich hiesige Bauern beschäftigen müssen.

Die Bundesregierung unterstützt seit vielen Jahren auch die vom Klima­wandel am stärksten betrof­fenen Regionen im südlichen- und westlichen Afrika beim Aufbau wissenschaftli­cher Strukturen, hat Anja Karliczek, CDU-Bundestags­abgeordnete und Bundesfor­schungsministerin, laut Pressemitteilung jetzt bei ei­nem Besuch in Riesenbeck berichtet.

Die Firma RIELA® baut von dort seit Jahren Wirtschafts­beziehungen zu Afrika auf. „Farming is Business“. steht auf einem Plakat in der RIELA® Ausstellungshalle zu le­sen. Und genau das mache ihm gerade Sorge, sagt Inha­ber Karl-Heinz Knoop. ,,Afri­ka braucht unsere Unterstüt­zung, um funktionierende Landwirtschaft und Verteil­netze aufzubauen“, wird er in der Mitteilung zitiert. Doch es genüge nicht, Ma­schinen zu liefern und Ver­teilnetze zu schaffen. Wört­lich heißt es: Wir müssen die Bauern schulen, damit sie mit den Trocknungsma­schinen, Siebreinigern, Maisrebblern, Futtersilos und Mi­schern umgehen können. Insbesondere müssen wir die Frauen schulen und ih­nen einfaches Handwerks­zeug an die Hand geben, da die Arbeit in der Landwirt­schaft oft noch Frauenarbeit ist.“ Auch halte Knoop es für sinnvoll, Maschinenführer in Deutschland auszubilden, um das Wissen in ihren Heimatländern weiterzugeben.

Dies sei aber aufgrund der strengen Visabestimmungen nicht so einfach.

Godfrey Marange, ur­sprünglich aus Simbabwe stammend, zuständig für den Verkauf und die Monta­ge in Afrika, berichtet, dass sich die Lieferung von-Bau­kastensystemen bewährt ha­be. Durch die Endmontage vor Ort könnten weitere Arbeitsplätze geschaffen wer­den und somit die Wert­schöpfung im eigenen Land bleiben. Siba Laurent Koropogui kommt aus der Repu­blik Guinea, studiert Agrar­technik an der Hochschule im bayerischen Weihenste­phan und schreibt gerade an seiner Meisterarbeit. Über ein Betriebspraktikum kam er zu RIELA® und könne es kaum erwarten, in seiner Heimat am Aufbau von Teileferti­gungen und Service-Netzen zu arbeiten.

Die „Bildung für nachhalti­ge Entwicklung“ hält Karliczek laut Pressemitteilung für eines der wichtigsten The­men. ,,Wir müssten Perspek­tiven und Märkte schaffen.“ Die Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bil­dung und Forschung sei un­ter anderem darauf ausge­richtet, in einem verlässli­chen Rahmen Kooperatio­nen für Ernährungsbedarf und Klimawandel auf- und auszubauen und Lebens­grundlagen für die Men­schen vor Ort zu schaffen.

IVZ Bericht vom: 11.10.2019

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