Kolpingsfamilie organisierte Busreise durch Nordpolen

Riesenbeck. Mit vielen Eindrücken kehrte eine 48-köpfige Reisegruppe der Riesenbecker Kolpingsfamilie von einer Busreise durch Nordpolen zurück. Wie die Kolpingsfamilie mitteilt, war Gnesen, ein malerisches Städtchen, das erste Ziel. Dort stieß die polnische Reisebegleiterin Anna zur Gruppe.
Der zweite Tag führte die Gruppe zunächst nach Thorn, der Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus. Von dort ging es weiter durch die malerische Landschaft Ostpreußens nach Ryn, Masuren. Eine mittelalterliche Festung, die zu einem Hotel ausgebaut war, bot der Riesenbecker Reisegruppe für vier Nächte Quartier. Von dort standen Ausflüge nach Krutinen, nach Eckersdorf zum Kloster der „Altgläubigen" und zu einer „Masurischen Hochzeit" auf dem Programm.

Weiterhin fuhr die Reisegruppe zur Wallfahrtsbasilika Heillig Linde sowie nach Rastenburg zur „Wolfsschanze", dem ehemaligen Hauptquartier Hitlers. Von dort ging es nach Steinort, wo man das ehemalige Gut der Familie Lehndorf besichtigte.
Am folgenden Morgen hieß es für Interessierte früh aufstehen zum Rundgang mit dem Förster. Außerdem besuchten die Riesenbecker das Dorf Kleinort, wo man das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert besuchte. Weiteres Ziel war Nikolaiken, einer der beliebtesten Erholungsorte Masurens.
Nächstes Ziel der Rundreise war Danzig, wo ein Stadtrundgang und der Besuch einer Messe auf dem Programm standen. Am folgenden Tag erreichte die Gruppe den Badeort Zoppot mit der berühmten Ostseemole, wo der bei strahlendem Sonnenschein Zeit zum Bummeln hatte. Es folgte eine Fahrt in die Kaschubische Schweiz zum Schloss Krokow. Danach besichtigten die Reisegruppe der Kolpingsfamilie auf Einladung von K. H. Knoop die beiden Werke der Firma RIELA in Polen. Die Rieseteilnehmer wurden dort vom Ehepaar Knoop und dem polnischen Partner begrüßt. Von dort ging es weiter zum Herrenhaus in Bychowo. Dorthin hatten die Eheleute Knoop die Reisegruppe zum zünftigen Grillabend eingeladen.
Letztes Ziel war Stralsund, bevor die Heimreise angetreten wurde. Bernd Greiwe und Hans-Josef Dirksmeyer hatten die Reise vorbereitet. Im kommenden Jahr lädt die Kolpingsfamilie vom 10. bis 17. Juni zur Fahrt zu den Passionsspielen in Erl/Tirol ein. Anmeldung noch möglich.


erschienen in: IVZ 13.06.2007

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Die Reisegruppe nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch der beiden Niederlassungen der Firma RIELA in Polen. Mit dem Ehepaar Knoop grillten die Kolpingmitglieder.