Wirtschaft aktuell – Februar 2006

Riela weiht Erweiterung des Blechcenters ein
Nacherntetechnik für Getreide und Mais ist das Tätigkeitssegment auf das sich die 1972 von Geschäftsführer Karl-Heinz Knoop gegründete Unternehmung spezialisiert hat. Für ein mittelständisches Unternehmen wie Riela ist ein Investitionsvolumen von 2,5 Millionen Euro in die Betriebserweiterung kein Pappenstiel.
Die Geschäftsführer Karl-Heinz und Daniel Knoop setzen aber auf den Standort Deutschland und ihre in der Vergangenheit bewährte Firmenphilosophie bei der der international geschätzte Qualitätsbegriff „Made in Germany", die Standortsicherung in Deutschland und vor allem die Kundenorientierung nach dem Motto: »Gemeinsam finden wir eine Lösung" die Grundlage der firmenpolitischen Agitationen bilden.

Osteuropa ist zu einem starken Absatzmarkt geworden
Mittlerweile haben sich neben der Bundesrepublik Deutschland besonders die osteuropäischen Länder zu starken Absatzmärkten entwickelt. Der Exportanteil der Firma Riela liegt inzwischen bei 75 Prozent. „Um uns auf den härter werdenden Wettbewerb einzustellen und auf dem Markt weiter zu behaupten, haben wir 2005 zweimal unsere Blechfertigung erweitert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht", kommentiert Firmengründer Karl-Heinz Knoop das Investitionsvolumen. Speziell mit Blick auf die ausländischen Märkte ist das Konstruktionsprinzip auf Baukastensysteme ausgerichtet.

„Das hat den Vorteil, dass die Transportkosten und Montagekosten gering gehalten und Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden", begründet der Geschäftsgründer das Produktionsprinzip. Als Handelsunternehmen beginnend, wurden die heutigen Produktlinien entwickelt und durch Übernahme namhafter Mitanbieter ergänzt. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über Niederlassungen in Polen, der Ukraine, Belarus, Rumänien und Russland die neben dem Stammhaus in Riesenbeck als Anlaufstelle für ausländische Investoren dienen. Alle Aktivitäten orientieren sich an den Wünschen und Interessen der Kunden. Die Planung der Trocknungs- und Lagereinrichtungen erfolgt mit dem Investor vor Ort. Komplettlösungen werden mit dem Kunden gemeinsam aus einer Hand entwickelt. Im Zeichen rückläufiger Umsetze des Wettbewerbs konnte Riela allerdings seinen Anteil der Auslandsumsätze auf rund 80 Prozent steigern. Um die Marktposition und den Standort Deutschland zu sichern und dem international geschätzten Qualitätsbegriff „Made in Germany" zu entsprechen, wird modernste 3-D-CAD Konstruktions- und Fertigungstechnologie eingesetzt. Rund um die Uhr arbeitende automatisierte Lasertechnik sichert höchste Präzision bis ins Detail.

Neue Produktionshalle seit Dezember in Betrieb. Um hier noch effizienter fertigen zu können wurden im vergangenen Jahr zwei neue Trumpf-Laser mit Liftmasten und Kompaktlager installiert und eingesetzt. Mitte Dezember nahm das Unternehmen die neue Produktionshalle in Betrieb. „Auch wenn es auf den ersten Blick paradox erscheinen mag, aber nur durch eine vernünftige Partnerschaft zwischen einer hiesigen hochmodernen Fertigung und den Bedürfnissen der Auslandsmärkte besteht die Möglichkeit den Standort Deutschland und unsere Arbeitsplätze langfristig zu sichern", ist sich Seniorchef Karl-Heinz Knoop sicher.